Der Morgen startet gemütlich - im Schlafanzug gehts raus zum ersten Foto des Tages. Guten Morgen Minden!
Könnte ein schöner Sun-Upper werden - da spring ich doch gleich in die Jogginghose und laufe wie gestern Abend zu den Trogbrücken, während Cheffe noch die Zähne putzt.
Nochmal oben auf der neuen Trogbrücke, Morgenaussicht geniessen ...
Wieder die Schleife rumlaufen um das Pumpwerk ...
Die Devise für heute heißt: Knattern bis der Arzt kommt! Cheffe wird also stundenlang am Steuer sitzen ...
... ich werd stundenlang lesen ...
... nebenher ab und zu mal bloggen ...
... und Jack schläft - wahrscheinlich auch stun-den-lang!
Ein Platzwechsel zwischendurch kann nix schaden. Also, Jack wechselt den Platz - Cheffe sitzt wie angetackert. Nur bei den Frachterbegegnungen, da steht er am Ruder.
Am Ufer blühts gelb - ist das Raps oder was?? Ich befrage google. Nee, kein Raps - es ist der weiße Senf, der gelb blüht. Logisch!! Senf kommt ja auch gelb aus der Tube.
Wir fahren durch Bad Essen. Vorbei an der zuerst geplanten Liegestelle aus Kalles Verzeichnis. Schon wieder liegen da 2 Boote, ein Schrottkahn und ein winterfertiger Segler. Fast jede Liegestelle betrifft das, meist sind es wirklich schrottreife Schüsseln, die den Platz belegen, die den Booten on Tour dann nicht mehr zur Verfügung stehen. An Backbord sehen wir den Stadthafen, wenig los da, aber witzige Sitzgelegenheiten à la Strandkorb.
Wie gesagt, hier wollten wir eigentlich bleiben, aber wir düsen weiter. Bisher 3 Stunden gefahren und 40 Kilometer, aber das wird noch deutlich mehr werden!!
Landschaftsimpressionen vom MLK bei wunderbarer Herbststimmung.
Von den geruchlichen Impressionen kriegt ihr GsD nix mit - immer wieder wedelt das Gschmäckle von Saumist durch den Salon. Wahrscheinlich hats hier einen Saustall nach dem anderen.
Auf den letzten 10 Kilometern dann noch ne blöde Frachterbegegnung. Der holländische Frachter drängelt hinter einem weiteren Frachter her. Der Erste lässt uns ganz viel Platz, der Holländer drängt uns Richtung Ufer und saugt uns das Wasser unterm Hintern weg. Da sind wir doch schlagartig wieder richtig wach - Cheffe und ich. Hätts aber am Ende eines langen Fahrtages nicht gebraucht!! Sogar Jack kommt raus in die Plicht und schaut nach dem Rechten.

Kurz vor dem Ziel legt ein Frachter von ner Liegestelle ab. Auch den hätten wir nicht gebraucht! Er fährt langsam und bremst unsern Flow abrupt aus. Dazu wird Cheffe ab jetzt auch noch vom Gegenlicht arg geblendet.
Unser Ziel, MLK Kilometer 4 erreichen wir um halb 6. Wir fahren in den Stichkanal Ibbenbüren, wers nicht kennt - liegt bei Püsselbüren ... DAS kennt doch jeder! Die Liegestelle wieder ziemlich voll mit "Dauerliegern", aber ein Platz geht noch her für uns.
Oberste Priorität hat jetzt Jack. Seit dem letzten Sausi sind 10 Stunden vergangen, die Jack einfach so mal mit uns abreißt. Er ist und bleibt einfach der oberperfekteste Bootshund! Kein Wunder, dass er Captain Jack heißt! Cheffe darf sich mit Jack die Beine vertreten, während ich mich um ein Abendessen kümmere. Nach der Brotzeit unterwegs, Wurstbrot, Apfel, Quark mit Obst, muss noch was Gscheites auf den Teller. Ravioli gefüllt mit Ricotta und Spinat gibts, einen frischen Salat dazu und ein alkoholfreies Erdinger Weissbier. Perfekt!
Morgen gibts dann einige Schleusen und wieder viele Kilometer - nochmal schrubben bis der Arzt kommt. Mittwoch ist die einzige Option, um über den Dollart zu fahren, danach wär fast ne Woche keine Chance - jedenfalls für uns. Ändert sich die Windprognose nochmal, müssten wir halt in Haren an der Ems abwettern. Wir sind allerdings sehr zuversichtlich, dass das klappt!!
Zur Abrundung des Tages - Abendstimmung in Ibbenbüren bei Püsselbüren.



































Sommerrodelbahn Ibbenbüren, kennt doch jeder 😉 LG Heike
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