Die Seenotretter

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Mittwoch, 27. Mai 2026

61. Begleitpferd

Moin Moin!


Halb 7 Wecker, im Bad das Kurzprogramm abspulen ... Zähneputzen, einmal durchkämmen - also ich, Cheffes Frisur braucht ja keinen Kamm -, haben fertig! Alles mit Ausblick.

Schneller Kaffee, halb 8 ist Treffen der Gummigurken angesagt. Kaffeeausblick, mal mit Playstation ...


... mal mit Schiffsglocke.

Die Rubberyolo samt Crew, düst pünktlich an. Wir wären auch pünktlich gewesen, aber - Cheffe hatte schon fast einen Fuss in der Gurke - zuckt er zurück ... DAS geht mal gar nicht!! Im wahrsten Sinne - was ne Scheiße!?


Also erst ne kleine Putzaktion, dann - Startschuss fürs Gigantenrennen.



Gurkenparkplatz - Parkdauer so 2,5 Stunden.


Wir laufen nochmal den herrlichen Weg nach Ludorf.


An der Pferdewiese / Ankerbucht Rehlager oder auch Pferdebucht, werden wir schon erwartet.


Wie immer laufen wir nah am Wasser, um die Pferde nicht zu beunruhigen. Alle bleiben auf Distanz, nur ein Lady zeigt deutliches Interesse, und zwar an Jack. 


Die Stute läuft einträchtig hinter Jack und mir her - zwischendurch kommen sogar Spielaufforderungen, wie es auch Hunde machen ... nur in ganz groß!


Jack bleibt unbeeindruckt - vermutlich ist ER der Leader of the Gang.


Am Zaun bleibt die Stute ungläubig zurück ...


... ahaaa, sie wollte uns nur hinausbegleiten - kurzer Abschiedsblick, dann rast sie im Galopp zurück zu ihrer Herde. War schon bisschen ne spezielle Begleitung, die Dame ging ab und zu sogar auf Tuchfühlung mit mir, allerdings immer freundlich.


Gleich im Anschluss zur Pferdewiese kommen die Felder vor Ludorf - Wildanblick gibts da immer.



Bisher ist uns nur ein Radler mit Hund begegnet, jetzt am Feldweg kommt nochmal wer mit Hund. Es ist Frau Achtenhagen, die Cheffin vom Gutshaus. Da staunt sie nicht schlecht, dass wir von Röbel zu Fuss gekommen sind. Die Hunde sind not so amused über diese Begegnung - die Beiden werden keine Freunde mehr, da hats schon mal gekracht. Aber gut, man kann nicht jeden mögen!

Durch die Parkallee kommen wir unbeschadet - hier hats Krähen ohne Ende und man hat echt Glück, wenn die keinen Treffer landen. Am Ende der Allee steht das eindrucksvolle Gutshaus.




Gutshaus Ludorf  kurzes Video!

Ab Gutshaus beginnt für uns der Rückweg - noch ne Hundebegegnung. Die Ludorfer Killerbande ... meine Güte, DIE machen vielleicht Randale und hängen keifend in den Seilen. Der Mensch am anderen Ende hat ordentlich zu tun - bisschen Sport muss sein!


Apropos Sport - unsere gemeinsame Laufrunde endet nach 11 Kilometern wieder am Gurkenparkplatz. Einträchtig liegen beide nebeneinander, wie die Gurken im Gemüseladen. Es geht zurück zu den Großen - alle haben wir Hunger - jetzt muss ein Frühstück her - und das verspeist jede Crew auf ihrem Schiff. Danach ... erstmal RELAX! Der Mittagshunger treibt uns am Nachmittag wieder in den Hafen. Die Männer brauchen beide ein Fischbrötchen. Birgit und ich wollen gleich den Kirchturm besteigen, Cheffe und Thomas, beide frisch gestärkt, warten lieber unten. 148 Stufen gehts hoch, zunächst durch gewendeltes Gemäuer, dann über steile, schmale Stiegen bis zum Aussichtsbalkon. Die Sicht ist schon toll!! Röbel mit Mönchsteich.


Stadthafen


Großer Wünnow




Altstadt



Müritzblick





Ankerbucht mit 2 Schiffsklecksen







Diese Aussicht ist schon toll! Beim Abstieg gehen wir die ersten steilen Stiegen rückwärts - unten angekommen gehts noch durch die Stadt und über den Park zurück zum Hafen und direkt ins Restaurant "Müritz Terrasse" am See, mit anschließender Direktansteuerung der Eisdiele. Eis auf die Waffel gibts, ich teste heute die Sorte Amadeus. Schmeckt wie Mozartkugel - megalecker! Die Gurkenfahrt zurück zum Mutterschiff 😅 ist im Wind ziemlich frisch. In der Silencio hats aber perfekte Temperatur zum Aufwärmen.
Nachher noch Sundowner on YOLO - another day in paradise!


Fazit des Tages:

- Verdis Gefangnenchor mit Pfeife,

- klingt in meinen Ohren scheiße!





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