Vom gestrigen Regenbogen sind wir noch ganz beschwipst - Regenwetter hat halt auch seine schönen Seiten!
Danach war alles blitzeblank und klargespült hier in der Bucht am Großen Pälitzsee.
Heut früh dann ne andre Nummer - Wie Sie sehen, sehen Sie nix!!
Da wir um halb 9 vor der Schleuse Canow liegen wollen, wo dann das Müsli in die Schüssel kommt, schmeisst Cheffe die andere Schüssel an. Nämlich die am Mast - wir fahren mit Radar. Ohne - keine Chance. Ich werde von Cheffe zum Steuerstand beordert - ein weiteres Paar Augen im Backup ... nur so fürs gute Gefühl.
Jetzt fahrt mal mit durch die undurchsichtige Nebelstimmung - wie schon öfter erwähnt ... ich liebe Nebelstimmung.
Nach einer Stunde Fahrt, nähern wir uns der Schleuse Canow. Natürlich sind wir allein.
Kurz nach 9 gehts rein in die Schleuse, eine Gegenschleusung mussten wir schon abwarten ... dass die Leute aber auch so früh unterwegs sein müssen!?!? Bis zur Schleuse Diemitz bleiben die Fender gleich draußen. Wegen ner halben Stunde Fahrt brauchts das Fendergeschubse nicht wirklich. Obwohl ... ausschaun tuts schon sch ... recklich!
Kanucamp Diemitz - reges Treiben, alles krabbelt aus den Kojen oder frühstückt grade schon. Endlich Sonne und kein Regen, da wollen alle aufs Wasser.
Auch die Kiddies sind auf dem Weg zum Wasser.
Außer einigen Kanuten, sind jede Menge Ruderer unterwegs. Alle heute total fröhlich, liegt wohl am Sonnenschein. Oder - an Cheffes Fahrweise!? Mit großem Hallo bedanken sich die Ruderer fürs langsame Vorbeifahren. Auch mal schön!
Mangels Geschäft gibt die WaschPo richtig Gas und braust davon!
Bevor wir nach Mirow kommen, kurzer Blick in den Schleusenkanal - tote Hose, alles leer. Letzte Brückendurchfahrt, dann hats Hüttenoptik.
Da wir heute ankern wollen, checken wir im Vorbeifahren mal, ob es im alten, stillgelegten Hafen eine Möglichkeit gibt, um mit dem Schlauchboot anzulanden. Wir müssten einkaufen und für Jack brauchen wir ja ne Gassimöglichkeit. Durchs Fernglas sieht man gleich - quer über die Zufahrt ist Maschendraht gespannt. Kein Durchkommen für Nix und Niemanden. Na, wir werden schon was finden. Jedenfalls ankern wir direkt vor der Liebesinsel.
Wir brauchen Brot und wollen Spargel - dazu ist rund ums Schloss noch Kunsthandwerkermarkt.
Bis Anna übergesetzt wird, krieg ich Dixiemusik live auf die Ohren ... dann traben wir durchs Städtle. Spargelstand hat zu, kein Personal. Aber EDEKA hat schönen, ganz frischen Spargel und den Rest vom Einkaufszettel. Buchbestellung bei Schmitts holen wir auch ab. Wir rufen das "Taxi", die Einkäufe werden verladen und zur Silencio übergesetzt, während Anna und ich natürlich auf dem Markt unterwegs sind.
Die französische Salami muss unbedingt mit aufs Schiff, dazu der oberleckere Käse. Jeder Kunde bekommt ne Karte mit zwecks Nachbestellungen, aaaber, so sagt der Verkäufer, Käse dürfen sie nicht verschicken, wegen Unterbrechung der Kühlkette. Als ich drankomm schwatzen wir ein bisschen, und erzähl, dass ich schon 2 x diesen Käse bestellt habe. "Ach SIE sind das. Die einzige Kundin an die der Chef den Käse verschickt!" Per mail muss ich immer versichern, dass mir bewusst ist, dass die Kühlkette unterbrochen wird und ich das Risiko selbst trage. Ist immer alles bestens gewesen!!
Vom Kräuterstand kommt Tee mit in die Tasche und dann ... bleiben wir hängen bei den silbernen Ohrringen - und wir kaufen auch welche. Daheim muss der Spargel in den Topf und die Hollandaise geschlagen werden, und schon steht ein leckeres Essen auf dem Tisch - in der Plicht - mit Sonne!
Noch ne hausgemachte Zimtschnecke vom Markt hinterher - alles in Allem, perfekt!
Abends gibts für Jack noch ein Gassi auf der Liebesinsel.
































































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