Heute wird schon früh gewandert. 7 Uhr aufstehen, frühstücken und dann los. Wir fahren nach Krümmel bei Lärz. Sicher kennt ihr Beides!? In Lärz findet alljährlich das Fusion Festival statt und Krümmel kennt ihr aus dem Blog 2025 - Tortengalerie in der Krümmeler Kirche. Ich hoffe sehr, dass es in diesem Jahr auch wieder super gute, hausgemachte Torten in der Kirche zu futtern gibt.
Also auf nach Krümmel - parken an der Kirche bei lautstarkem Hundegebell. Direkt an der Kirche motzt ein Dackel ... kaum als solcher zu erkennen, eher Marke Rollmops. Der andere Hund ist Gott sei Dank hinterm Zaun - ziemlich aggressiv versucht er, uns in die Flucht zu schlagen. Tja, Pech - hier beginnt unser Weg - Rund um den Nebelsee.
Erst laufen wir auf nem breiteren Forstweg, der, ihr werdets bald sehen, immer schmaler und verwunschener wird.
Immer wieder kommen wir am See an Datschensiedlungen vorbei.
Einmal nehmen wir einen falschen Abzweig - Sackgasse in der Datschenkolonie ... am Ende gibts ein Reihenplumpsclo ... nummeriert - jede Datsche hat ihr eigenes Häuschen!
Der Weg sehr urig, mal im Wald ...
... mal am See entlang ...
Zu beiden Seiten des Wegs schauts aus wie im Mangrovenwald. Sumpfiges Gebiet und Mückenalarm.
Und dann isses da, das schier unüberwindbare Matschloch.
Wir stehen alle bisschen dumm da ... Jack schaut genau, welche Spur Cheffe testet, um danach einfach durch den Sumpf zu latschen. Wahrscheinlich hat er sich auch einfach nur gewundert, dass wir uns so anstellen!?
Nach dem Matschloch gehts wieder zivilisiert weiter ...
... und wir kommen an die Märchenwiese. Wieder venässtes Moor - Projekt der Initiative
MoorFutures.
30 % der Treibhausgase in Mc Pomm stammen von entwässerten Mooren, somit liegen entwässerte Moore noch VOR Strom, Wärme, Verkehr und Industrie. Again what learned!
Jack sitzt brav am Weg, weil wir hier noch einem Konzert lauschen.
Konzert an der Märchenwiese - Ton an, wenn geht ganz laut!!
Nach Troja nur 2,4 Kilometer?? Das KANN nicht sein!! Wir nehmen den Ichlim- Uferweg.
Hui - hier hats Monsterschwäne.
Na, DAS is doch mal ein Schild! Wir freuen uns drüber und schauen ein bisschen rum - alles SEHR liebevoll hergerichtet.
Um den Nebelsee zu umrunden, müssen wir irgendwann mal die Kurve kriegen - da verzetteln wir uns ein bisschen, finden dann aber doch noch den richtigen Weg und wir können den ebenfalls wunderschönen Weg am anderen Ufer zurücklaufen.
Wasn das?? Es ist die Mahn - und Gedenkskulptur "Heide-Auge" in der Kyritz-Ruppiner Heide, auch bekannt als das ehemalige militärische Übungsgelände "Bombodrom". Die Skulptur soll erinnern an den jahrzehntelangen, erfolgreichen und gewaltfreien Protest der Bürgerinitiative "Freie Heide" gegen die militärische Nutzung dieser wunderbaren Gegend durch die Bundeswehr.
Vielleicht könnt ihr das Schild lesen - es kommt einem das Gruseln.
Unsere Wanderung neigt sich dem Ende zu - woran merkt mans, die beiden Hunde vom Anfang machen schon wieder Randale an der Kirche.
Einmal rum um den Nebelsee - 13,6 Kilometer ... Mein Gott war das schön!!
Über Mirow und diverse Lebensmittelgeschäfte gehts schließlich heim. Cheffe transportiert die Einkäufe im Bollerwagen übern Steg, ich spiel Kühlschranktetris für Fortgeschrittene, dann Mittagessen und da-hann ...chillen in der Sonne. Das Ergebnis der Wanderung schaut so aus!
Fazit des Tages:
- Was stellt die Cheffin sich so an??
- hüpft von Baum zu Baum, wegen dem bisschen Schlamm!?

- Dreckspfoten kriegst auf diesen Pfaden,
- egal, man kann ja gleich im See noch baden.
- Doch das Bad im kalten See,
- findet nur ein Labbi schee!
P.S.
- Es erreicht mich grad die Kunde,
Samstag gibts Torte ...
- DAS is was für mich, und nix für Hunde!
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