Die Seenotretter

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Samstag, 9. Mai 2026

43. Grün oder Blau

Nochmal wie gestern, 6 Uhr raus aus den Federn, Morgenprogramm abspulen, ablegen. Erste Amtshandlung - wenden auf engem Raum, kleines Gadget am Rande ... Strömung. Immer bisschen tricky in Burgwall, klappt aber prima.

Übrigens- preislich hat Burgwall auch zugelegt. statt 19 Euro zahlen wir jetzt 26 - NUR fürs liegen. Kein Strom, kein Wasser, kein nix.

Angekündigte Sonne - Fehlanzeige, erstmal. Dafür ist es nicht ganz so kalt wie die letzten Tage.


Allein sind wir wieder unterwegs, auf der Havel und in den Schleusen. Schleuse Schorfheide, läuft wie am Schnürchen - und, aha, schon Gegenverkehr. Es wird schon bergab geschleust. Ist wohl noch bisschen früh am Tag für die Crew. 


Schleuse Zaaren - aaah, da klemmts. Nach einer Leerschleusung und bereits geöffnetem Tor legt Cheffe  ab, und ... ja nu, die Ampel wird einfach nicht grün - ums Verrecken nicht. Wir dümpeln schon vor dem Tor - hilft nix, alles rückwärts und wieder anlegen. Cheffe ruft die Leitstele an, d.h. er versuchts. Kein Netz in Zaaren, aber Gott sei Dank gibts ja das "Schleusentelefon"


Mittlerweile ist das Tor wieder zu, Ampel rot, immer noch. Cheffe schildert die Lage an der Gegensprechanlage. Man sei schon an der Problemlösung, wir sähen ja, wenn es grün werden würde. Soo isses auch, so 10 Minuten später - Sesam öffne dich und dann GRÜN! Na bitte, geht doch.

Nächster Halt Schleuse Regow. Same procedure as in Zaaren. Wieder dümpeln, wieder rückwärts, wieder telefonieren, wieder warten bis grün - Zeit zum Ziegen guggen am Capriolenhof.


Bei Grün einfahren ...


... kleine Boote hinten? Okay, bleiben wir hinten!

Dann ham wir noch im Angebot die Schleuse Bredereiche. Hier ist eine Gegenschleusung abzuwarten. Das Tor öffnet sich, allerdings nur einseitig. Das kennen wir schon von der Herfahrt - erst der eine Flügel, dann der Andere. Jetzt ham wirs geschafft. Wir nähern uns dem Stolpsee, der Garagenwahnsinn kann beginnen. Eine nach der Anderen kommt daher, sind aber alle brav.

Mittags legen wir in Himmelpfort an, erstmal nicht im Wartebereich. Wir müssen Frischwasser bunkern - danach wird zum Wartebereich verlegt. Geduldig wartet der Jack, bis es in die Gurke geht zum Sausi. Es geht zur Woblitz - auf einem teilweise neuen Weg. Schmaler Pfad, gut zu gehen, einsam.


Blick zum Woterfitzsee


Die Stärkung nach der Wanderung holen wir uns im Kleeschen ab. Leckeres Essen gibts da immer.

In Himmelpfort bleiben wir heute nicht. Es geht zum Schwedtsee, Ankern direkt vor Fürstenberg. Von hier ist der Bahnhof für Florian gut zu erreichen - morgen früh fährt er wieder heim.

Jack darf nochmal gurken ...


... und dann geniessen wir einen herrlichen, ruhigen Abend.







Und jetzt Gute Nacht!






Fazit des Tages:

- Wer nicht warten kann auf grün,

- muss halt Rückwärtsfahren übn.

- in der Schleuse sehn wir blau,

- stylisches Schleusenoutfit - einfach WOW!




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