Wo fang ich an, wo hör ich auf ... ok, ich fang an mit der gestrigen Abendstimmung. Die war mal mega, aber der Blog war schon online.
Heute ... Wecker schellt um 6, Sonnenschein, DREI Grad, Eis an Deck, arschkalt!
Stolpsee glatt wie Kinderpopo. Motive wie am Abend, nur im Morgenrock quasi.
Bevors los geht, muss der Jack raus und danach die Gurke samt Motor verräumt werden, kurz nach 7 sind wir startklar. Florian legt ab - rückwärts weg vom Anleger.
Einmal rüberhuschen übern Stolpsee ...
Sonne und Mond strahlen um die Wette.
Ab jetzt frühmorgendliche Havelfahrt - beste Uhrzeit, schönster Teil der Havel.
Fischreiher im Nest.
Ku'damm? Shoppen is hier allerdings Fehlanzeige!
Aber, es liegt hier diese Dame. Santa Maria
und Rehe.
Und tschüß!
Die Schleusen laufen wir geschmiert - ranfahren, anmelden, schleusen, fertig - jede einzelne Schleuse, 4 an der Zahl, vespern wir ruckizucki ab und immer allein. Wie herrlich!!
Letzte Schleuse Schorfheide - Ausfahrt.
Noch ein Stünderl ...
... dann legen wir in Burgwall an.
Jetzt bisschen laufen, Beine vertreten. Wir teilen uns auf. Florian möchte zur Schleuse Marienthal, die in die Wentowgewässer führt und mal das Terrain sondieren ... schaut romantisch aus. Aber zu flach für uns.
Cheffe und ich lüften den Jack im Wald. Neuer Weg - Richtung Kuhwallsee. Bis dahin kommen wir nicht, das ist dann doch zu weit mit 18 Kilometern, so sagts Komoot.
Jack mäandert so durchs Gelände, schnuppert hier und mal da, zu tief in den Wald darf er nicht - ich ruf ihn mit der Pfeife zurück. Jack kommt sofort, aber neben uns im Wald bewegt sich gleichzeitig noch etwas anderes. Groß, struppiges graues Fell, gedrungene Gestalt - eindeutig ein Wolf, der vor uns flüchtet!
Für den weiteren Weg bewaffnet sich Cheffe mit einem ordentlichen Knüppel - man weiß ja nie!?!? Is dem Cheffe aber dann doch zu umständlich und Jack übernimmt die Bewaffnung.
Bis zum Kreisel im Wald laufen wir ... "Biegen Sie im Kreisel rechts ab" ...
Abschlussbad im Tonstich ...
... und Abschlussabschlussbad im Sand. Na toll!
Er findets super, wir findens gar nicht mal so gut!
Vor der Silencio muss Jack erstmal mit Handtuch gereinigt werden. Das animiert ihn sehr zu einer Spielrunde, ins Schiff will er vorerst nicht, und das Handtuch abgeben erst recht nicht. Bleibt er eben draußen.
Zum Schlafen kommt er aber dann doch und liegt wie planiert in seinem Bett, mit George, seinem Kuschelhund.
Am Spätnachmittag wird gegrillt - Lammlachse. Ich hatte auch einen eingefrorenen Rehrücken im Rechliner Bioladen gekauft - aus eigener Jagd - jetzt ist das Teil aufgetaut und was isses: Hackfleisch. Is ja super!! Ich ruf da gleich an ... sie sind nett und willig und wenn wir übernächste Woche von der Tour zurück sind, kriegen wir das schon irgendwie verrechnet. Preislich isses ja schon ein Unterschied.
Abends sind wir alle super müde, morgen gibts wieder Sonnenschein, heißt ... nochmal früh raus - ihr wisst ja: Schönster Teil der Havel, beste Uhrzeit, unterwegs ... Silencio only!
Fazit des Tages:
- Wir sind im Wald - ohne ein rotes Käppchen,
... Wolf sitzt im Wald und überlegt ...
- gönn ich mir jetzt vielleicht ein Häppchen??
- Nee - Futter besorg ich anderswo,
- bestimmt recht zäh - die Oldie-Crew von der Silencio!



















































Wieder ein richtig schöner Bericht 😄⚓️
AntwortenLöschenDie Morgenstimmung auf dem Stolpsee war ja wirklich traumhaft. Und der Wolf im Wald hätte mir vermutlich auch etwas Respekt eingeflößt 🐺
Bei der Schleusenausfahrt sah das im Video übrigens nach verdammt wenig Platz aus 😅 Aber der Co-Captain (Florian) hat das richtig ruhig und souverän gelöst. Schön sauber rausmanövriert 👍
Und die Geschichte mit dem „Rehrücken“, der am Ende Hackfleisch war, ist einfach herrlich 😂
☀️ ⚓️ YOLO ⚓️ ☀️