Die Seenotretter

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Samstag, 16. Mai 2026

50. Treffen der Königinnen

Die Morgenstimmung heut bekommt nur Cheffe zu Gesicht. Er schläft ja zur Zeit im Salon und daa kitzelt ihn schon um 5 die Sonne aus dem Schlaf.





Überm Mirowsee schauts fast eisig aus.


Und wie gesagt, nur Cheffe hats live erlebt. Als ich um 6 aus der Koje komm, sagt Cheffe gleich: "Das Beste is schon rum." Okay, auf dem Absatz kehrt und nochmal ins Bett. 

2 Stunden später fahren Cheffe, Jack und ich raus. Die beiden Herren drehen ihre Morgenrunde auf der Liebesinsel und um die Liebesinsel rum...





... während ich beim Bäcker paar Hundert Meter weiter Brötchen fürs Frühstück besorge. Am alten Stadthafen komm ich vorbei.


Wenn nicht vorn der Zaun wär, könnt man hier echt gut anlegen. Keine Ahnung, warum man das alles einfach verkommen lässt. Es hat hier sogar Stromsäulen.




Anna hat schon den Frühstückstisch gedeckt - sonniges Plätzchen in der Plicht. 


Und Jack bewacht den Schinkenteller - oder meint er doch eher: " Wenn schon kein Skyr auf dem Tisch steht, dann rückt wenigstens endlich den Schinken raus!"


Zum Kunsthandwerkermarkt nehmen wir das nächste Taxi ... wir holen nochmal die guten Zimtschnecken. Anna ist schon drüben, ich komm gleich nach.


Bevor wir aus der Bucht in Mirow abdüsen, darf der Jack auch nochmal raus - zum zweiten Mal heute umrundet uns das Fahrgastschiff mit der Durchsage an die Mitfahrer: "Hier geniesst man die schöne Landschaft und das Wetter auf dem Wasser!" Dabei winkt uns der Captain der KÖNIGIN SOPHIE CHARLOTTE fröhlich zu.


So um 15 Uhr, denken wir, könnts ne gute Zeit sein, die Schleuse Mirow anzusteuern. Jaha - falsch gedacht. Es liegen im Wartebereich schon einige Boote, die fette Theodore und 3 kleine Bööötchen, Die Garage vor uns zaubert endlos rum beim Anlegen und baut noch artistische Stunts ein. Saugefährlich! Immerhin werden wir den "Zauberer" in der Schleuse VOR uns haben. DAS is schon mal gut!



Die Schleuse wird heute so vollgestopft, wie wirs noch nicht erlebt haben. 3 große Pötte, und 4 kleine Boote. Cheffe muss unterm Schleusentor noch ne Weile dümpeln bei grüner Ampel, weil die Schiffe in der Schleuse nicht dicht genug aufrutschen. Von der Garage vor uns rufen se: " Ihr passt nicht mehr rein!!!!" Doch, doch!! Jaja ... Cheffe dümpelt seelenruhig unterm Schleusentor weiter. Mehrere Ansagen vom Schleusenwärter sind nötig und wir passen sowas von rein. Sogar ein kleines Boot darf sich noch hinten neben uns reinquetschen. Vorteil vom Vollstopfen ist eindeutig eine SEHR softe Schleusung ohne Schleudergang.



Gleich nach der Schleuse überholen wir die Garage ... mit weitem Abstand. Denn nicht nur das Anlegen war schwierig, jetzt ist die Challenge das Geradeaus fahren. Gar nicht mal so gut!! Und dann fahren wir den größten Teil der Strecke bis zum Claassee mit viel Sonne. Das is mal urgemütlich!!



Daheim - Annas letzter Abend - gibts noch ne Abschiedssause mit Grillen. Da vertreiben uns allerdings dicke Wolken  nach drinnen beim Essen. Trotzdem alles lecker!


Abendstimmung on top!




Fazit des Tages:

- In der Mirowbucht, man hört und staunt,

- spielt die Tuba und es wird posaunt.


- Dazu umrundet eine Königin,

mehrfach am Tag ...

- die Silencioqueen


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