Die Seenotretter

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Dienstag, 12. Mai 2026

46. 5 Seen Tour mit Spätzle

Um 7 ist die Nacht rum für Cheffe und mich. Anna schläft noch ein Weilchen, aber wenn wir zu Zweit durchs Schiff rumpeln und alles für die Abfahrt bereit machen, kriegen wir sie schon wach. Außerdem hats draußen strahlend blauen Himmel, blanke Sonne, da krabbelt Anna schon aus der Koje - sie weiß ja noch nicht, dass es draußen saukalt ist bei nur 4 Grad. 

Das macht uns aber nix, Ankerkette rumpelt zurück in den Kasten und wir fahren nur 5 Minuten. Die Schleuse Fürstenberg liegt gleich um die Ecke.



Kurz legen wir im Wartebereich an - Schleuse wird vorbereitet -


Die Wasserschutzplizei hat ein neues Werbegesicht!


- schon gehts zu Berg.


Der Plan für nach der Schleuse geht so:

Gleich nach der Brücke ist ein Sportbootanleger mit Spundwand und Grünstreifen. Haben wir erst neulich entdeckt und Cheffe sagt, da können wir anlegen, aussteigen, einkaufen gehen. Da wir einiges zu besorgen haben, kommt der Radanhänger zum Einsatz, der auch als Handkarren zu verwenden ist. Wir legen also an - Cheffe will gleich in das ganze Equipment aus dem Keller holen ... da leg ich mein Veto ein! ICH hätte gern, dass Cheffe zuerst mal schaut, wo und OB wir hier Zugang zum Ort haben. Und DAS, ihr Lieben, ist gar keine schlechte Idee! Man kann es schon ahnen ... es gibt natürlich nix. Völlig unmöglich von hier aus einkaufen zu gehen!

Na denn, fahrn wir weiter in die Marina am Röblinsee, hier wird entsorgt und weiter gehts zur Schleuse Steinhavel. Anlegen im Wartebereich ganz hinten und dann ... von hier aus mit Rad und Anhänger zurück nach Fürstenberg fahren zum Einkaufen.

Dazu muss das ganze Gerödel aus dem Keller. Fahrrad, Pumpe, Hänger. Und weil das alles schon länger nicht mehr in Betrieb war, dauerts bisschen länger, bis es jetzt WIEDER betriebsbereit ist.

Was muss denn jetzt woh hin und warum??



Kann losgehn.  Der Einkaufszettel ist abgespeckt worden, Freitag wollen wir in Mirow sein, da gibts nochmal die Gelegenheit, frische Lebensmittel zu kaufen.


Mittags ist dann alles erledigt, das Gerödel wieder verräumt - es kann geschleust werden. 


Mit Garage und Charterschiff fahren wir zu Berg, dümpeln dann hintereinander her ...



... gut, dass wir nach dem Schleusenkanal eh gleich einbiegen in den Menowsee - heutiger Ankerplatz.


Unser Gurkenanleger fürs Wandergassi.


Anker fällt im See - alles bereit machen zum Übersetzen.
Oh Mann, Handy im Schiff vergessen und Cheffe fährt mit dem Bootschlüssel davon.


Nu werd ich abgeholt mit dem Jack 



Und dann begeben wir uns auf eine wunderbare Wanderung, die Anna und ich schon vorbereitet haben, als Cheffe einkaufen war. Vom Menowsee aus gehts zum Peetschsee, Stechlinsee, großer Glietzensee, kleiner Glietzensee, Menowsee. Taumhafte Wälder, tolle Stimmung, am Ende Regen.





Peetschsee




Wo gehts lang??


Stechlinsee







Bei Fünfstern heißts aufgepasst - wir entscheiden uns tatsächlich für den richtigen Weg! ...


... drum kommen wir auch nach 3 Stunden und 13,5 Kilometern Powerwalk wieder bei der Gummigurke an. 


Übersetzen und gleich, wie gestern, in der Kombüse verschwinden. Also ich, wir haben alle total Hunger. Bei Jack ist das einfach. Futter in die Schüssel ... "Jack friss!" ... schon ist der Bub satt und zufrieden. DAS klappt bei der Crew nicht! Da muss ich vorher schon noch in der Kombüse rödeln. Teig rühren, Wasser kochen, Zwiebeln braten ... die Scheiben laufen an und Durchblick hab nur noch ich im Topf beim Spätzlehobeln.


Kässpätzle fertig! Sind wirklich super!!





Fazit des Tages:

- Die ganze Crew zum Wandern raus,

- alle Mann durch Wald gesaust,

- Kässpätzle gibt es dann zuhaus,

- die machen uns dann den Garaus,

- alles pennt ... Licht aus!






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