Die Seenotretter

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Samstag, 2. Mai 2026

36. Sietow mit Yolo

Ich schlafe wie ein Murmeltier - Nichts bekomm ich mit von Cheffe, er ist nämlich schon früh auf, rumort im Bad rum und feudelt schon draußen das Deck. Direkt über meiner Kabine - wie gesagt, ich krieg rein gar nix mit. 

Als ich endlich aufsteh, ist der Sunupper längst gelaufen - schöne Morgenstimmung hats, als Cheffe mit Jack in See sticht.


Jack hockt wie immer wie eine Diva in der Gurke, sehr vornehm und oberlässig! Dafür ist ihm die Bewunderung aller im Hafen sicher!



 Frühstück wie gehabt, Müsli, Porridge, Kaffee und danach bisschen lesen im Fatboysesssel.



Aber schon bald wollen wir los zur üblichen Sietowlaufrunde. Hier ist es immer die gleiche Strecke, mehr gibts einfach nicht! Rein in die Laufklamotte, Socken richtigrum anziehn ...


... Jack sitzt schon am Ausgang, bzw. Eingang zur Gurke - Ohne Ihn, kommt hier keiner raus!!


Auch wenns in Sietow immer der gleiche Weg ist, es ist immer schön. Wetter - noch wärmer als gestern, dazu auch mehr Wind aus Süd. Die Rapsfelder sind eine Augenweide.


Jack trifft auf ne Jack Russel Hündin. Die steht vor ihm und denkt wahrscheinlich: Mann ist DER aber groß - und schon geht se stiften und zischt ab wie ein geölter Blitz. Radler bis jetzt keine, aaber es scheint irgendwo Wandertag zu sein.


Hilfe! Jetzt heißts nen Gang zulegen und nicht mehr jedes Blümchen am Wegesrand scannen ... das ist übrigens der gemeine Reiherschnabel ...


... und das ist irgendeine Art Kresse. Kann man essen - ist aber hier am Wegesrand bestimmt gut gegossen von diversen Hunden, die hier langlatschen.



Hinter uns her also die Wandertruppe ...


... neben uns versucht der Fischadler überm Rapsfeld sein Glück ...


... und vor uns quert, von Jack unbemerkt, ein Fuchs den Weg - zu schnell für ein Foto.

Die Radlerinvasion beginnt am Abzweig nach Sembzin, drum biegen wir bald wieder ab zur Badestelle an der Müritz.



Badeergebnis - nun ja ... könnte besser sein!


Zurück nehmen wir wieder den gestrigen Schleichweg - da darf der Jack auf gar keinen Fall ins Wasser. Ein Mordsbaatz!



Mittlerweile hat der Südwind ordentlich aufgefrischt. Die Gurkenfahrt von der Marina zur Silencio - Marke all inclusive - Dusche und Klamottenwaschen, alles dabei. Das Wasser spritzt über den Bug ins Schlauchboot - dem Jack flattern die Ohren im Wind.


In der Ankerbucht hat sich was verändert in der Zwischenzeit ... ein weiters Schiff liegt vor Anker. Die YOLO , wir haben sie schon bei der Anfahrt in die Bucht entdeckt. Erstmal zuwinken, wir sehen uns später zum schwatzen. Wir brauchen zuerst ein Mittagessen. Während alles vor sich hin brutzelt, gönne ich mir auch mal ein Bad, ein Müritzbad. Also Bad ist vielleicht ein bisschen übertrieben, es ist eher ein kurzes Einstupfen bis zum Hals. Ich würd sagen, das zählt als Anbaden unbedingt! Merke: Fünfzehn Grad! Is ja fast Eisbaden!! Nu hab ich noch mehr Hunger - Essen is fertig!


Zum Kaffe mit Rhabarberkuchen reist dann die Yolocrew im Schlauchboot an und wie jedesmal, wenn wir uns treffen, vergeht die Zeit wie im Flug. Ratzfatz vergehen 4 / 5 Stunden, einfach herrlich!!

Abendstimmung legt sich langsam über die Bucht ...







Nachbarschaft im Abendlicht



Kaum ist die Sonne weg, taucht auch schon der Mond auf.







Fazit des Tages:

- Stundenlang gequatscht, das ist den Kapitänen schnuppe,

... gleich nach dem Kaffeeklatsch, da trifft sich auf dem See nochmal ...

- die Müritz-Männer-Gurkentruppe!






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