Schon früh steh ich heute auf und geh raus mit dem Foto. Morgenstimmung einfangen. Mal sehn, ob der Morgen mit dem gestrigen Abend mithalten kann.
Das war der Abend ...
... heut früh isses nicht ganz so bunt.
Als ich zurück aufs Schiff komme, sind Florian und Cheffe schon in Action. Florians Bett im Salon ist bereits abgebaut und während Cheffe jetzt Jack lüftet, kann ich das Frühstück vorbereiten. Nach dem Frühstück sind alle bereit für die letzte Etappe nach Brandenburg.
Kann losgehn Leute!
Wir fahren havelabwärts - ziemlich lange. Sacrow - Paretzer - Kanal, Ketziner Havel, Brandenburger Niederhavel - ca. 4 Stunden sinds. Da ist für mich sehr viel Zeit zum Lesen. Nur der Wind, der immer wieder knackig bläst, verschleiert mir ab und zu die Sicht auf mein Buch. Nach 4 Stunden also erreichen wir die Schleuse Brandenburg. 2 kleine Boote liegen schon im Wartebereich, die Silencio hat grad noch Platz. Kaum haben wir angelegt, kommt noch ne große Yacht daher - wir winken sie gleich ins Päckchen. Denn über Funk hören wir, dass es noch dauert mit einer Talschleusung, bis der Frachter DENISE kommt. Im Päckchen liegen ist meist ne sehr nette Angelegenheit, da geht immer ein interessanter Ratsch her. Woher kommste, wohin willste, wie lang fahrt ihr Boot, wie alt is euer Boot, wo ist euer Liegeplatz und so weiter und so weiter.
Für DENISE wird die Schleuse klargemacht und dann dürfen soviele Sportis mit, wie noch reinpassen. Mittlerweile ist noch einer bei den kleinen Booten ins Päckchen gegangen. Wir Sportis einigen uns untereinander, wer zuerst einfährt nach DENISE. Der Schleusenrang is wurscht, Hauptsache es kommen alle mit. Also fahren wir und unser Päckchenlieger zuerst ein, die 3 Kleineren hinterher und einen davon nehmen wir beim Schleusen auch ins Päckchen. Was soll ich sagen, alles ...
Schleusenausfahrt - alle Küken gondeln hinter DENISE her.
Gleich nach der Schleuse biegen wir backbord ab in die Stadt Brandenburg.
Der Liegeplatz am Slawendorf ist unser Ziel - hier haben wir reserviert bis Samstag - wegen der Reparatur, die sehr wahrscheinlich gar nicht stattfindet. Aber is jetzt egal, wir sind hier und unser Liegeplatz ist in gewohnter Manier reserviert ...
... mit Blümchen direkt am Steg.
Auf der Reservierung steht 14 Uhr - wir kommen an und es ist 13.50 Uhr. Punktlandung! Und bei der Anmeldung freut sich die Hafenmeisterin, dass wir unsere Reservierung eingehalten haben. Scheint nicht üblich zu sein und Absagen wenns mal nicht klappt wohl auch nicht.
Cheffe geht mit Jack raus, Florian geht kurz in die Stadt was besorgen und ich koche. Heute mit Strom - Spaghetti Bolognese, Florian bringt aus der Stadt den Wein dazu mit. Der ist lecker und passt sehr gut zu unserem Essen.
Sonst wird nachmittags gelesen oder geschlafen, der Wind weht weiter sehr kräftig, so dass Cheffe die Persenning wieder abbaut.
Fazit des Tages:
- Die Flagge um die Ohren weht,
- was das Lesen sehr erschwert!


























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