Die Seenotretter

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Samstag, 22. August 2026

133. Los gehts!

Heute leider schon ein letztes Frühstück on Silencio. Zum Abschluss kriegt Jack noch ne chice Frisur.


Dann beginnt die große Verabschiedung. Bye bye Jack.


Ohne Worte - Verabschiedung mit Potti.


Alle abgefahren, ordentlich hinterher gewinkt, schon gehts auch für uns los. Erst Ent - und Versorgen. Als wir da am Steg Wasser bunkern, kommt ein Kuhnleschiff - die Kleine Sülze - und gestikuliert wie wild. Was will denn der?? Irgendwann schnallen wirs. Ein Kugelfender treibt neben uns durch die Gegend. Passiert immer wieder, dass Fender verloren gehen, wer DEN wohl verloren hat? TATSÄCHLICH!! Unser Kugler macht sich vom Acker. Die Crew der Kleinen Sülze schickt sich an zur Fenderrettung ... und ausnahmsweise muss ich sagen, die machen das richtig gut und bergen unseren Kugler. Auch die Übergabe an uns funktioniert wunderbar, genauso wie die Übergabe der Flasche Wein als Dankeschön. Während wir Wasser bunkern, fahren dann einige Charterer raus auf die Müritz - bzw. versuchen es. Die Versuche sind nicht sehr vielversprechend bei 6 BFT Nord/West. 3 Schiffe machen vor der Hafenausfahrt fest, weils zu knackig ist. Allerdings - irgendwann müssen sie raus, um zu wenden und wieder in den Hafen zu fahren, und das an der allerblödsten Stelle. ABER, nicht unser Bier. Wir fahren vorbei, lassen noch eine Garage passieren, d.h. sie passiert nicht, sie zittert vorbei und Cheffe muss aufstoppen. Dann sind wir endlich draußen auf der Müritz und unterwegs Richtung Kanälchen und Mirow.
Vor der Schleuse Mirow steht schon die Warteschlange und gute 1,5 Stunden warten wir. Dann dürfen wir schleusen. Das Chaos vor und hinter uns können wir schon die ganze Zeit beobachten.



Die Crew des Bootes, das hinter uns in die Schleuse einfährt, fährt zum ersten Mal eine Schleuse. Cheffe passt auf, erklärt und das ist auch gut so, denn hätt er nicht hingeschaut, würden sie wahrscheinlich jetzt noch an der Schleusenwand hängen. Abzweig nach Mirow, da wollen se alle hin.


Nach der langen Wartezeit vor Mirow hoffen wir, dass die weiteren Schleusen besser laufen. Zumindest zeitlich läufts, aber vor Diemitz und Canow ist Kanuchaos. Kreuz und quer, direkt vor den Bug fahren se - das Horn ist heute ordentlich gefordert.



Dann wirds ruhiger auf dem Wasser, und beschaulicher.




Wind, Wellen, Sonne, Wolken - zaubern eine tolle Stimmung.




Wind hats auch hier auf der kleinen Seenplatte nicht zu knapp.





Schleusen klappt jetzt super - ranfahren, einfahren, runterfahren, fertig. 
Schleuse Strasen -  Ausfahrt.


Schleuse Steinhavel wird angesteuert ...



... da isse schon. 


Vor uns ne Garage - Marke Tom Sawyer - alle von der Besatzung ziemlich vollgetankt und kaum noch des Sprechens mächtig. Vor uns fahren sie in die Schleuse und donnern da gleich an die Wand. Cheffe hält, weil Gott sei Dank wenig Betrieb, großen Abstand. So klappt das! Nachdem das Wasser so 10 cm gesunken ist in der Schleuse ruft uns einer zu. "Das Tor geht nicht auf! Muss ich irgendwo drücken?" Naja, du Kaschperl, wir sind ja auch noch nicht unten - und lass bloß die Finger vom roten Hebel!!
Die Kaschperltruppe düst nach der Schleuse raus auf den Röblinsee, während wir ganz hinten im Wartebereich festmachen. Eigentlich war der Plan, noch die Schleuse Fürstenberg zu schnupfen. Aber dann hätten wir heute abend und morgen früh noch das Gerödel mit dem Schlauchboot. Wenigstens Jack müsste ja mal raus. Das geht hier einfacher, also Schluss für heute und dafür morgen sehr früh los. Und schön isses hier eh!




Auslauf für Jack perfekt ...



... Würstl vom neuen COBB gibbet - der funzt jetzt prima ...

... tolle Abendstimmung dazu - was will man mehr!




Fazit des Tages:

- Familie abgereist mit viel Gepäck,

- dann schwimmt unser Fender weg.

- Kanuten fahren kreuz und quer,

- die vollgetankte Truppe ist der Sinne Herr nicht mehr.



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