Der blaue Morgen verspricht einen weiteren hochsommerlichen Tag. Es ist 7.30 Uhr und es hat bereits 24 Grad. Unsere Lauferei fällt zur Zeit flach - zu heiß!
Die Wolkenschicht am Horizont kommt aus Richtung Neustrelitz. Waldbrand im Nationalpark - Gelände eines ehemaligen Truppenübungsplatzes. Keine Chance für die Feuerwehr dort rein zu gehen. Sogar für Löschhubschrauber wird die Lage als zu gefährlich eingestuft.
In unserer Ankerbucht ist das Wasser spiegelglatt - da macht ein Morgenbad so richtig Laune. Und mein Fitnesstracker kriegt erst gute Laune ... ein dickes Lob bekomm ich für DREI Minuten Bewegung. Schwimmen werd ich heute noch öfter, krieg ich abends wahrscheinlich einen Orden!
Die Gummigurke ist auch schon in Betrieb - und Cheffe mit Jack am Hundebadestrand. Paar junge Leute sitzen dort schon im Schatten und werden Zeuge von Jacks ... jaaa, ihr werdet staunen ... sie werden Zeuge von Jacks Ungehorsam. Jack hampelt rum wie verrückt, während Cheffe die Gurke für die Rückfahrt klar macht. ABER - Jack macht keine Anstalten mitzukommen. Völlig relaxed schiebt Cheffe die Gurke wieder an den Strand, geht ganz ruhig an Land ein Stück weiter und wartet bis Jack etwas ruhiger wird. Dann ein leises SITZ, anleinen und in aller Ruhe abführen.
Die jungen Leute sind voll der Bewunderung für Cheffe! O-Ton: "Ihre Ruhe mit dem Hund war uns jetzt eine echte Inspiration!"
Drum schaut der Chef gar so zufrieden drein bei der Rückfahrt.
Der Wind frischt auf bis gut 4 BFT und dreht auf Nord. Es hat jetzt zwar so einen halben Meter Welle, aber es weht angenehm durch die Silencio. Drinnen ist es deutlich angenehmer als in der Plicht. Da brennt die Sonne gnadenlos auf die Persenning.
Mittags gibts bei diesem Sommerwetter nur Salat. Ruccolasalat mit Cocktailtomaten und gehobeltem Parmesan.
Danach Ankerauf, Stromzapfen in der Marina. Mir graut vor der Hitze im Hafen. Was sonst ein echter Vorteil ist, nämlich die überaus geschützte Lage, ist bei Hitze meist nicht sehr angenehm. Aber, und da hat Cheffe recht, bei Nordwind blästs auch durch den Hafen. Zwar nicht so heftig wie in der Ankerbucht, aber dennoch lässt es sich ganz wunderbar aushalten. Nur der Gassigang an der Promenade und Müll wegbringen ist heftig. Dafür kann Jack wieder baden und wir lassen uns im Anschluss den Wind in der Silencio um die Nase wedeln.
Am späten Nachmittag düsen wir mit frisch aufgefüllten Batterien in die Sietower Ankerbucht. Die ist wohl weit genug weg vom Fusion Festival und Strom zapfen können wir bei Bedarf auch im Sietower Hafen.
Der Fahrtwind auf dem Weg nach Sietow ist ein Genuss - das begeistert auch die Segler.
Für die Abendstimmung hab ich heute mal keine Zeit - Fussball will ich guggen ... d.h. wenn das Netz hier in Sietow zum streamen reicht. Gut möglich, dass nicht!
Fazit des Tages:
- Ein gscheites Spiel will ich heut sehn,
... und nicht dass Jungmillionäre ...
- dumm aufm Fussballfeld rumstehn.
- Ich hoff es lohnt Sundownverzicht,
- wehe, sag ich euch, wenn nicht!
P.S.
- Die Leitung zur WM die steht,
... mit Sundowner ...
- wer hätt gedacht, dass in Sietow beides geht!?!?















😂 Jack wusste vermutlich ganz genau, dass der Hundestrand der schönste Platz war. Umso beeindruckender, wie ruhig Cheffe geblieben ist. Genau diese Gelassenheit macht am Ende den Unterschied – und offenbar nicht nur Jack, sondern auch die Zuschauer waren beeindruckt. 👍🐾
AntwortenLöschenDen Käsekuchen hätte ich übrigens auch sofort genommen. 😋
Und was das Fußballspiel angeht … wir haben tapfer bis zum Ende durchgehalten. Leider war das Ergebnis genauso heiß wie der Tag – nur deutlich weniger erfreulich. ⚽😉
Weiterhin eine schöne Zeit und immer eine Handbreit Wasser unter der SILENCIO! ⚓🍻
☀️⚓️Gruß von der YOLO⚓️☀️
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