Heute ist hier Ruhetag!
Nach einem späten Frühstück wollen wir los und bis Malchow fahren - so der Plan. Jack schaut mal nach, ob die YOLO noch in der Bucht liegt. "Wo isse denn?"
"Na daa - gugg!"
Ah ja, kann er sich zufrieden wieder in sein Bett begeben - auch Jack merkt die vielen Kilometer der letzten Tage.
Mit der geplanten Abfahrt wirds erstmal nix, es kommt ne Unwetterwarnung rein. Da wollen wir doch lieber noch in der geschützten Bucht am gut sitzenden Anker liegen.
Bis die Gewitterfront hier ankommt, können wir noch etwas die Sonne geniessen ...
... und ein gutes Buch dabei lesen. SEHR empfehlenswert übrigens! Witzig, einfühlsam, sehr berührend!
Mittags zieht das Gewitter über Bad Stuer und dem Plauer See auf.
Bei der YOLO wirds dunkel.
Die Böen fetzen nur so übers Wasser und es kübelt richtig doll. Schotten dicht und abwarten, dauert nicht sehr lang, dann ist der Spuk vorbei. Ich muss sagen, es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass ein verlässlicher Nachbar mit in der Bucht liegt. Auch wenn man eigentlich nicht wirklich spontan helfen könnte bei einem Unwetter, trotzdem hats eine beruhigende Wirkung auf mich.
Zeit den Anker zu lichten, Manöver unter fachmännischer Aufsicht. Sieht jedenfalls so aus, aber ...
... die Yolo-Crew steht einfach bereit zur tränenreichen Verabschiedung.
Ja ihr Lieben - es war eine wundervolle Zeit mit euch, vergangen im Flug mit tollen Gesprächen, fröhlichem Gelächter, leckerem Essen und tollen Wanderungen bis die Laufschuhsohlen qualmten. Wie schön, dass ihr uns inspiriert habt viel mehr zu ankern und neue Buchten auf der Seeplatte zu erkunden. Schön, dass es euch gibt! Bis hoffentlich ganz bald!!
Langsam zuckeln wir über den Plauer See.
Burg in Plau
Langsam gehts auf Malchow zu
Die nächste Brückenöffnung ist 19 Uhr, 15 Minuten dümpeln bis die Schranken bimmeln. Bis dahin Foto hier und Foto da ...
... na, wenn da nicht nochmal was daher kommt!?
Bis wir durch die Brücke durch sind, schauts noch dunkler aus.
Während Cheffe unseren Ankerplatz ansteuert, kann ich noch ein paar schnelle Fotos schiessen ...
... dann geht alles holterdipolter. Noch während die Ankerkette rausrasselt, blitzt es ringsrum. Zeitgleich löst Cheffe die Mastverspannung, damit der Mast gelegt werden kann. Das ist jetzt mein Job vom Steuerstand aus - Mast legen, Richtung halten beim Ankermanöver, Position markieren ... irgendwie alles auf einmal und rackizacki. Und dann die Erkenntnis, Anker slippt und DAS, wos von allen Seiten schwarz daherkommt. Erstmal läuft der Motor weiter - zur Sicherheit - und auch der Ankeralarm ist aktiv ... bleibt aber Gott sei Dank alles im Grünen Bereich.
Die fetten Wolken ziehen bald ab, dann kommt der Regen und weil es jetzt bis in die Nacht regnen soll, muss Cheffe wohl oder übel ne Schietwetterfahrt mit Jack einlegen. Dazu isses noch hübsch frisch geworden. Aber, wat mut dat mut!
Bisschen Abendstimmung, nach den ganzen schwarzen Bildern auch ganz nett zum Schluss.
Und on top wird's sogar noch richtig bunt!
Fazit des Tages:
- Liebe YOLOS weinet nicht,
- ein nächstes Mal gibts sicherlich!
- Dann heißt es wieder irgendwo,
- YOLO meets Silencio!
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