Die Seenotretter

Die Seenotretter
... wenn alle anderen reinfahren... jetzt Bild anklicken und spenden

Sonntag, 21. Juni 2026

85. Genussabend und Hängepartie nochmal gut gegangen

Blog mit Verspätung! Ich wollte gestern nach dem Konzert wirklich noch den Blog fertig machen. Ich habs versucht - ehrlich ... leider kam das Fussballspiel dazwischen und dann wars plötzlich schon nach 12. Da hat mein Bett ganz laut gerufen!

Morgens in der Ankerbucht, kurzer Shot aus der Decksluke ...


... und noch ne Runde schlafen.

Frühstücken wollen wir heute Schinken mit Ei, bis uns einfällt ... kein Generator, kein Herd, kein weiches Ei. Und nu? Rührei vom Cobb.


Bis zum frühen Nachmittag bleiben wir in der immer noch ziemlich leeren Bucht. Eine Erfrischung in der Müritz ist heute sehr willkommen.

Aber irgendwann müssen wir in die Marina - Landstrom tanken und den Gurkenakku laden. Leider, allerdings mit sehr positivem Ausblick, denn abends gehts zu Most & Kost. Und nicht nur das - wir treffen Birgit und Thomas . Ein Treffen mit den Beiden ist immer interessant, lustig, erfrischend!

Allerdings muss Jack vorab noch ne Runde im Wald drehen. Da wir mit dem Auto über Mirow fahren, gibts Jacks Pipistop dort in bekanntem Wald. Vorsichtshalber mit Tasche für eventuelle Pfifferlinge. Bei dieser Hitze ist eigentlich nix zu erwarten. Weit gefehlt!! Immer wieder finden wir Stellen, da ist das Pfiffer ernten wie Blumen pflücken. UN-GLAUB-LICH! Am Ende sind in unserer Tasche 410 Gramm Pfifferlinge. DAS hatten wir noch nie!! 

Aber - frei Haus dazu ca. 326 Mückenstiche. Als hätten die Mosquitos die Pfiffer als Lockmittel ausgestreut. 

Das hat jetzt doch bisschen aufgehalten, sputen wir uns mal, um rechtzeitig in Diemitz zu sein. Vor dem Konzert, wie gesagt, Freunde treffen, gemeinsam essen und einfach Spaß haben.

Wir sitzen schon beim Weissbier, da kommen Birgit und Thomas. Sie haben mit dem Schlauchboot übergesetzt - liegen ja vor Anker auf dem Vilzsee. Nach der herzlichen Begrüßung, Jack kommt aus dem Dauerwedeln gar nicht mehr raus, geht das fröhliche Geschnatter auch schon los. Wenn wir uns treffen, gibts immer was zu erzählen, immer positive Stimmung, einfach immer zum Wohlfühlen. Dazu ein feines Essen - im Most & Kost finde ich jedes Mal was sehr Leckeres ... UND ne Nachspeise. Himbeer und Rhabarber Sorbet - ich LIEBE es!

Was ich auch liebe - das Ambiente dort. Wenn man draußen sitzt und der Blick so über den Garten schweift, kann man einfach nur durchatmen und  entspannt den Anblick geniessen.






Ab halb 8 orientieren wir uns nach drinnen, um uns einen Platz fürs Konzert zu sichern.


Da ich Jack dabei habe, sitze ich besser in der hinteren Reihe und da ergattert Birgit für uns 4 + einen super Platz direkt an der offenen Gartentür. Perfekt!
Dann gehts los - Jankowski und Klaffke mit ihrem Programm "Aufstehen". Chansons und Lieder mit Piano - teils lustig, teils nachdenklich, teils ziemlich schräg. Mal was ganz Anderes.


Wenns musikalisch zuu schräg daherkommt, orientiert sich Jack lieber nach draußen.


Ich glaub, er läg jetzt gern in seiner Box. Und da darf er in der Pause auch hin. Das Auto hab ich vom Lokal aus im Blick, da kann die Tür offen bleiben. Jack hats da nach ner kleinen Pausengassirunde ruhig und gemütlich. Die kleine Runde gehen wir runter zum Vilzsee, die Bucht wird justamente von der Sonne vergoldet. Wer genau schaut, findet weit hinten in der Bucht die YOLO einsam auf dem See.






Abschließend geht nach dem Konzert der Hut rum für die Künstler. Fast immer läuft das so bei Most & Kost - jeder gibt was er kann oder möchte. Tobias, der Chef hier, verabschiedet die Künstler und Gäste, nicht ohne zu verkünden, dass es beim WM Spiel Deutschland - Elfenbeinküste 0 : 0 steht. 
Von Birgit und Thomas verabschieden wir uns auch fürs Erste, bestimmt treffen wir uns bald wieder ... wenn der Generator wieder fit ist. Bis dahin  - habts eine schöne Zeit ... und viel Glück bei der Pfiffersuche! TOI TOI TOI - zum Ansporn dürfen sie mal unsere voll gefüllte Tasche halten und mal reinschnuppern.

Es geht heim, von Diemitz nach Rechlin. Abends durch die Wälder - Vorsicht und langsam fahren ist da geboten, könnte schon mal Wild rumspringen. Heute nicht. Ich konzentrier mich eh auf mein Handy während der Fahrt - Fussball und was ein Mist! Der Neuer hat schon einen Ball ins Netz gelassen. Mit meiner Schwester chatte ich gleichzeitig. Natürlich regen wir uns auf über das grottige Gekicke der deutschen Elf! Da ist es wie beim Bootfahren - die besten Skipper stehen immer draußen am Steg! Und beim Fussball? Da sind meine Schwester und ich sowieso die allerbesten Kicker. Wieso kriegen WIR eigentlich nicht die Millionen??? Zweite Halbzeit im Hafen. Public Viewing wär auch, aber da ist der Alkoholpegel schon so deutlich hörbar, kommt gar nicht in Frage. Schnell den Laptop raus und Daumen drücken. An den Hütten gegenüber wird auch Fussball geguggt. Die ham allerdings ne deutliche Zeitverzögerung. Ich schrei TOR - drüben schreits ne Minute später. Am Ende stehts  2:1 und ich müsst eigenlich noch bloggen ... Kurz fang ich an, aber mein Bett ruft wie gesagt ziemlich laut, Cheffe schläft sowieso schon. Denn Cheffe und Fussball? DAS wird nix mehr! Manchmal fragt er, ob Franz Klammer auch noch mitspielt!?!? Weisste Bescheid, nä!



Fazit des Tages:

- Fällt in Shanghai ein Fahrrad um,

- ist das für Shanghaianer dumm.

- Dem Chef ist das so einerlei,

... wie Fussball ...

- egal ob Treffer oder voll am Tor vorbei!


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

112. Der Wummsee groß und klein

Zum Frühstück, wie verabredet, chatten mit Anna. Erfahrungsgemäß dauert das ein Weilchen, weil wir uns immer viel zu erzählen haben.  Danach...