Die Seenotretter

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Dienstag, 23. Juni 2026

88. Einmal um die Ecke

Wenn man nachts mal raus muss ... 3.20 Uhr.

Mit fast geschlossenen Augen fotografieren und ohne Kontaktlinsen ist gar nicht so einfach. Aber das macht die Kamera schon allein.

Selbstverständlich schlaf ich noch weiter. Die Frühstücksaussicht kurz nach 8 ist dann blau in blau.





Den Vormittag über bleiben wir noch im Seglerhafen. Frischwasser auffüllen, Erdbeermarmelade einkochen, und es braucht eine Kuchenwiedergutmachung. Käsekuchen aus dem Omnia - ziemlich perfekt geworden. Die beiden Schiffe legen nach und nach ab, am Steg nur noch wir. Open space für Charterschiffe. Jack muss mittags noch raus, danach will Cheffe sofort los ... "Bevor noch ein Kuhnledampfer daher kommt." Man nennt das die sich selbsterfüllende Prophezeiung - der blaue Feind ist schon im Anmarsch. Aber WIR verschwinden in die Ankerbucht im Stadtsee Röbel. Große Fahrt - ganze 10 Minuten lang, dann fällt schon der Anker.


Erste Amtshandlung - baden, später baden und danach baden. Zum Mittagessen gurken wir in den Stadthafen. 



Da gibts beim Fischer Backfisch- und Matjesbrötchen. Danach treffen wir uns mit Inge und Toni von der MANTA auf ein kühles alkoholfreies Bier. 


Die beiden brechen nachher auf in die Ankerbucht in der kleinen Müritz, wir fahren nach einem Eis und kleinen Einkäufen zurück zur Silencio. 





Erste Amtshandlung - baden natürlich. Mittagsschläfchen folgt, Abendgassi, warten auf Abendstimmung.



Fazit des Tages:

- Es nähert sich der Feind dem Steg,

- Da ruft der Chef: Jetzt aber nix wie weg!

- Denn wenn er naht, der blaue Feind,

- kanns gehn auf Knirsch ... bis einer weint!

- Drum flüchten wir mit großer Strecke,

- zur Ankerbucht gleich um die Ecke.



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