Die Seenotretter

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Montag, 20. April 2026

24. Nach Himmelpfort mit Training

Am Morgen lässt der Regen nach und hört ein bisschen später sogar ganz auf. Der Wasserstand hat ordentlich zugelegt, an der Müritz ist der Pegel ganze 7 cm angestiegen. Hat ja auch gekübelt aus Eimern. Sieht man auch auf der Wiese am Wartebereich, die steht ordentlich unter Wasser.


Wir legen mit einer frisch gefeudelten Silencio ab, als sich grade die ersten Sonnenstrahlen zeigen. Das passt ja wunderbar heute um die Strecke bis Himmelpfort zu fahren mit 5 Schleusen. Kaum brummt der Motor, bezieht Jack seine bevorzugte Tourenkemenate.

Der Wartebereich Diemitz bleibt verwaist zurück.


Zweite Schleuse des Tages - Canow - wasserstandsmäßig immer eine Herausforderung, aber heute besonders. Es sind grade mal 20 cm Schleusenwand übrig, da liegen die Fender quasi waagrecht aufm Wasser. Klappt aber alles, durchfahren, und tschüß Canow.





Vor der Schleuse Strasen ham wir dann ein Charterschiff vor uns, Riverboat - ist aus Wolfsbruch rübergekommen. Cheffe lüftet mal bisschen die Silencio, Charterschiff wird überholt, dann ham wir wieder nur Natur vor der Nase.



Pünktlich zur Mittagspause kommen wir an der Schleuse an - Zeit für ne kleine Stärkung. Salamibrot für Cheffe, Radieslebrot für mich, so pack mer noch 3 Schleusen. Strasen jetzt zuerst, Steinhavel ...


... und gleich drauf die letzte Schleuse des Tages, Fürstenberg.




Cheffe scheint sehr zufrieden mit ... mit Allem glaub ich!


Ab Fürstenberg bläst ein scharfer Wind, auch übern Stolpsee in Himmelpfort.


Da legen wir heute an - ganz hinten im Wartebereich ohne Landzugang.


Bisschen tricky anzulegen bei stark ablandigem Wind, aber geschafft, und es ist ein superschönes Plätzchen.




Jaaa, schöner Platz hin oder her - die Frage ist: Wie kommt denn der Jack raus zum Gassi?? Na mit dem Gassitaxi! Wir alle Drei fahren ein Stückerl mit der Gurke und hängen sie dann auch im Wartebereich an. 


Festmachen, aussteigen, und schon gehts los - Sausi für 3 Personen, einmal rum um den Haussee.
Erst vorbei am Kloster, das ist noch immer auf Weihnachten getrimmt ...


... aber nach dem Kloster darf Jack nach Herzenslust rennen. Überall freie Bahn.








Auf unserer Runde begleitet uns wieder Vogelgezwitscher, hört man aber kaum - unser Magen knurrt schon laut. Kaum rum um den See, steuern wir das KLEESCHEN an und essen sehr sehr lecker - wie immer. Obwohl ich noch mit der Gummigurke fahren muss ,genehmige ich mir ein super leckeres Gesöff. Den Namen hab ich schon wieder vergessen - es ist irgendwas mit rosa Grapefruit, Prosecco und Rosé. 

Bisschen rosé wirds auch abends am See, der reine Genuss!





Fazit des Tages:

- Die Fitbit zählt die Schritte mir,

- allein durchs Schleusenhinundher sind's Sechstausend und noch vier.

- Durch workout wär mein Training dann komplett,

- doch Fenderschubsen gibts auf meiner Fitbit ned!




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