Die Seenotretter

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Mittwoch, 22. April 2026

26. Woblitz andre Seite

Ziemlich frisch heute morgen! Am Gangbord Frost, am gegenüberliegenden Ufer plustern die kleinen Gänse ihre kuschligen Daunenfederchen auf, damits bisschen wärmer wird.



Die Arbeitsteilung an Bord wie gehabt - ich mach Frühstück und Cheffe muss mit Jack raus. Da gibts kalte Hinterteile in der frostigen Gurke. Bis wir um halb 11 alle zusammen zum Gassi rausfahren, isses schon deutlich wärmer, außer man läuft im Wind - der hat heute noch ne Schippe draufgelegt. Zum Wandern haben wir uns heute eine ähnliche Strecke ausgesucht wie gestern - entlang der Woblitz Richtung Lychen, allerdings auf der anderen Uferseite. Kurz gehts durch Himmelpfort, vorbei am Mühlenfließ. 


Und schon sind wir wieder im Wald unterwegs, sowie auf dem Weg durch mooriges Gebiet. Hier nimmt der Jack ein Schlückchen zu sich und ein kleines Bad - es umweht ihn ein Weilchen ein modderiges Lüftchen.


Borkenkäfergemälde


Ab der Woblitzbrücke wandern wir dann den neuen, unbekannten Weg weiter.


Schon auf den ersten Metern im Wald hat sich Jack wieder ein Trainingsgerät organisiert - heute Kniekeule XXL. Weniger schwer als gestern, dafür megabreit. So schlägt er 2 Fliegen mit einer Klappe, nämlich Cheffe und ich gehen gleichzeitig in die Knie, wenn Jack von hinten anrauscht.


Cheffe macht das Teil ein Stück kürzer ... tut dem Spaß keinen Abbruch!



Die Waldwege hier sind einfach eine Schau ...


... man merkt gar nicht wie weit man läuft, nur Cheffes Tracker sagt die Kilometer an. Es werden heute fast 15. Die Woblitz fließt immer noch friedlich dahin - der Ausblick aufs Wasser war gestern ein bisschen eindrucksvoller.


Wir laufen immer weiter, vielleicht sehn wir die YOLO aufm Wasser, die müsste irgendwo im Stadtsee vor Lychen liegen. Falsch gedacht! Durchs Gebüsch blitzt von der Sonne angestrahlt die YOLO, und zwar so 2 Kilometer bevor wir nach Lychen kommen. Birgit und Thomas haben sich bei dem Wind ein ruhigeres Plätzchen gesucht. 



Kurzer Anruf: Juhu, wir haben euch entdeckt. Kurzer Schnack, wir freuen uns auf morgen, Livesession mit YOLOs in Himmelpfort! Jetzt sparn wir uns die Kilometer bis Lychen und kehren um - selbiger Weg zurück ... könnt ihr die Bilder nochmal rückwärts anschaun. Jack schleppt immer noch die Keule mit, von Anfang bis Ende - sogar zum Trinken nimmt er das Ding mit ins Wasser.


Und es geht nahtlos weiter.


Einen kleinen Abstecher in einen Seitenweg wagen wir am Rückweg zum Woblitzufer, schon sehr schmal für Boote an dieser Stelle. Hupen ist angesagt und was hören wir? Gehupe und Bugstrahlgedöns. Cheffe staunt der Garage hinterher, wie sie um die Kurve eiert.


Jack macht mal ein Päuschen. Zwangspäuschen, ich hab ihn an der Stelle angehängt, damit er hier nicht ins Wasser hupft. Hier käm er vielleicht nicht mehr raus.


Nachmittags dann, essen, lesen, Sonne satt und ein Nickerchen im Liegestuhl. Ich bin genauso k.o. wie Jack. Der schmeisst sich im Schiff sofort in sein Bett und schläft augenblicklich ein.

Abends macht die Gänsefamilie einen Ausflug - ordentliche Challenge für die kiddies bei dem Wind.





Fazit des Tages:

- Wenn einem soviel Schönes wird beschert,

- das ist doch einen Asbach Uralt wert!

- Aber Cognac mög mer nicht,

- drum gibts Cider in der Plicht!



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26. Woblitz andre Seite

Ziemlich frisch heute morgen! Am Gangbord Frost, am gegenüberliegenden Ufer plustern die kleinen Gänse ihre kuschligen Daunenfederchen auf, ...