Direkt aus der Pool Position starten wir um halb 8 in die Schleuse Steinhavel bei windigem, aber sonnigem Wetter.
Da zeigt der Kanal bei der Weiterfahrt, was er zu bieten hat!
Tolle Spiegelungen ...
Mein Lieblingskahn
Nur 2 Schleusen sinds heute. Pünktlich um 9 sind wir genau zur Öffnungszeit an der Schleuse Strasen. Eine Garage ist schon da, aber Cheffe fährt einfach dran vorbei, der liegt ja schließlich nicht ganz vorn, sagt er. Is ja aber auch egal, wir sind ja nur zwei und kommen somit beide mit. Anlegen brauchen wir gar nicht, denn unser Lieblingsschleusenwärter öffnet gleich das Tor. In der Schleuse nimmt er unsere Leinen entgegen und wir können gleich losquatschen. Der Schleusenwärter wusste schon, dass wir kommen - er hat uns morgens schon an einer Brücke gesehen, als er zur Arbeit fuhr. Gleich nach der Schleuse biegen wir ab in den großen Pälitzsee. Der Wind knattert nicht schlecht mit so 7 BFT, aber je näher wir unserem Ankerplatz kommen, um so ruhiger wird es. Kurz vor 10 Uhr fällt der Anker - hier können wirs im Landschutz sehr gut aushalten.
Bevor wir laufen gehen, wird die Silencio noch auf Hochglanz gebracht. Dann gehts mit der Gummigurke an Land. So wie der Himmel ausschaut, könnten wir auch mal paar Regentropfen abbekommen. Regenradar-Check fällt gerade flach - kein Netz in Adamswalde, auch nicht, wenn man intensiv danach sucht!
Los gehts, mit der Gurke ans Ufer.
Zwischen zwei alten Stempen wird das Schlauchboot eingeparkt, damit wir trockenen Fusses an Land kommen.
Gemach, gemach, alles muss ordentlich festgemacht werden! Steuerbord ...
Aber dann gehts los. Wechselhafte Stimmung in den wunderschönen Wäldern bei Adamswalde.
8 Kilometer gelaufen, es geht wieder zurück auf die Silencio. Vom Regen sind wir beim Laufen verschont geblieben, bis auf ein paar Tropfen ...
Genau fürs Grillen erwischen wir ein regenfreies Fenster. Kaum fertig, schon schüttets wieder los. Richtiges Aprilwetter und Regen, der sich anfühlt wie der Spülgang in der Autowaschanlage.
Nachmittags halte ich ein Schläfchen und Cheffe geniesst das Aprilwetter schön trocken von innen. Kalt ist es nicht und Regen bitter nötig. Am frühen Abend gibts nen Cider zu weiteren kräftigen Regenschauern und uriger Stimmung mit Regenbogen am laufenden Band. Erstaunlicherweise sehen wir ihn immer an der gleichen Stelle.
Fazit des Tages:
- Im Wald der Pfifferlingecheck,
- Nix zu finden, alles weg!
- Gefressen von nem wilden Schwein,
- is das nicht total gemein?
- Aber ...
- da ärgert man sich grad noch grün und blau,
... und schwuppdiwupp, was liegt auf deinem Teller?
- was Superleckeres! Von der wilden Sau! ... Hat se nu davon!
































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