Die Seenotretter

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Donnerstag, 9. Juli 2026

103. Finde den Findlingsgarten

Früh aufstehn, frühstücken und schon gehts los. Beim Gang übern Steg prollt uns der Nachbarshund in gewohnter Manier hinterher.

Mit dem Auto ein Stünderl Fahrt bis Feldberg, bzw. Feldberger Seenland. Wir wollen einmal rum um den Schmalen Luzin.


Der Wetterbericht hat Sonne versprochen, hält wiedermal nicht was er verspricht! Schade, denn nur mit Sonne zeigt sich der Luzin mit seinem glasklaren Wasser in vollem Glanz.


Über eine steile Treppe gehts runter ans Ufer des Luzins. "What? DA soll ich runter?"


"Na guuut, wenns sein muss!?!"


"Hey, da runtersemmeln macht Laune, gleich nochmal!"


Am Uferweg sind wir ganz allein unterwegs. Eine traumhaft schöne Landschaft!


Gleicher Weg, einmal mit Jack ...


... und einmal ohne.





Bade - und Trinkgelegenheiten für Jack am laufenden Band.


"Hey ihr Schnecken, kommt ihr auch mal hinterher?!?"







Kähne am See liegen einsam und verlassen am Ufer.


Bei dem hier ist die Wanne schon ziemlich voll ...


... beim dem, da wirds wohl auch noch voller werden.


Man kann schon die Carwitzer Mühle sehen. Mühle ohne Flügel.



Dann erreichen wir den Ort Carwitz. Was hat Carwitz zu bieten? Wie schon erwähnt, die flügellose Windmühle.

Viele, viele Briefkästen für die Datschensiedlung.

 

Hausgemachte Marmelade


Neue Kartoffelernte, sehen super aus, sind allerdings zu schwer, um sie im Rucksack mitzuschleppen.


Kleines Restaurant mit viel Platz, um bei schönem Wetter draußen zu sitzen.


Das Café Sommerliebe



Kinderprogramm - fröhliche Kinderstimmen hört man hier aus dem Garten.


Eine Kirche gibts natürlich auch,


und sowieso die Feuerwehr!


Auch alle Gärten schön angepflanzt und gepflegt.


Und einen Findlingsgarten solls im Ort auch noch geben - die Frage ist WO? Wir fragen uns durch, kleines bisschen ausserhalb des Orts befindet sich der Findlingsgarten, angelegt von einer Bürgerinitiative. 


Man sieht sofort, dass wir die Findlinge gefunden haben - es empfängt uns der Größte, der Hüter.





Der is schon richtig groß.


Schöne Magerwiese by the way.






Schön, gefällt uns sehr! Ein Stück gehts wieder zurück in den Ort, kurz nach dem Ortsausgang gehts für uns rechts ab UND bergauf zum Hauptmannsberg


Oben angekommen gibts ne kleine Brotzeit - für Cheffe und mich.


Dazu beste Aussicht auf den Carwitzer See.



Jack tankt Energie und gönnt sich ein Schläfchen.


Im Wald gehts weiter, paar mehr Leute sind mittlerweile unterwegs, aber wirklich handverlesen.


Immer wieder Bänke zum Verweilen, jede für sich künstlerisch gestaltet. Jacks Favorit ist die Bank mit Dachs ...


... von der aus man wieder einen traumhaften Blick hat. Mittlerweile sogar MIT Sonne. Na bitte, geht doch!


Immer wieder Findlinge auch im Wald, aber ob dieser hier wirklich NUR ein einfacher Findling ist? Der hat tiefe Rillen, wo kommen DIE denn her? Die seien durch Teufelskrallen entstanden!



Jack versucht auch so ne grimmige Grimasse zu schneiden ...


... klappt nicht so wirklich! Er ist halt doch ein Süßer!



Nur noch ein kurzes Stück durch den Wald,


dann ziemlich steil bergab zur Anlegestelle der Luzinfähre, mit der wir gleich übersetzen wollen.





Fährmann - Hol über! Da kommt er schon und kurbelt die Fähre übern See. 4 Euro kostets pro Person, Kids zahlen 2 und Hunde 1 Euro. 


Zusammen mit einer Familie, steigen wir in die Fähre, bisschen schaukelts hin und her und zack, rutscht mir meine Sonnenbrille vom Kopf und sinkt auf den Grund des Luzins. So'n Pech aber auch, brauchts wohl mal ne Neue. Der Fährmann kurbelt uns zurück übern See, Cheffe bezahlt unseren Obulus, samt Trinkgeld und damit geht eine wunderbare Wanderung zu Ende.



Halt - noch nicht - ein letztes Foto vom Ufer aus. Da hupf ich doch gleich ganz sportlich zur Seite. Warum? Es schlängelt sich vor mit ne Ringelnatter ins Wasser und geht baden. 


Die steile Treppe nach oben muss noch bewältigt werden, da bin ich flott unterwegs mit Jack. Cheffe bleibt zurück, er muss mal telefonieren. Und zwar mit Fehmarntechnik wegen unseres Generatorersatzteils. Das soll morgen per Express kommen - Juhuu!! - leider kommts daheim in Bruckmühl an, sie haben die  Rechnungsadresse genommen und nicht die hiesige Packstation. Cheffe setzt alle Hebel in Bewegung und kann das Packerl schließlich noch umleiten. Soll Montag kommen, geht allerdings nicht an die Packstation. Wie gut, dass wir da Schmitts Buchladen in petto haben, Grit und Peter nehmen das Paket für uns an. Warten wir halt noch ein Weilchen länger. Zur Zeit isses so eine Sache mit unseren Lieferungen. Diese ist einfach nur falsch adressiert. Die letzte Weinlieferung aus Schloss Rattey wars auch, aber als wirres Durcheinander. Da wurde das Paket zur Röbeler Packstation geschickt mit unserer Bruckmühler Postleitzahl. Der Wein lag dann paar Wochen in Bayern rum, dann ne Woche in Röbel und ging dann zurück an den Versender. Dazwischen ging ein neues Weinpaket an unsere richtige Packstation. Und dann ist da noch die Sache mit dem Gefahrengut, dass nicht an Packstationen versandt wird. Neulich wollt ich paar neue Unterhosen bestellen, DIE durften nicht an die Packstation - und soo gefährlich wären die jetzt nicht gewesen. Einfach ganz normale Unterbuxen!


Fazit des Tages:

- Die Wanderung war wunderbar,

- die Sonne zeigte sich sogar.

- Bei DHL läuft es bizarr,

- sogar die Unterhos wird zur Gefahr!




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