Die Seenotretter

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Samstag, 12. September 2026

154. Nach Ludorf um 9

Halb 8 aufstehn, Zähneputzen und dabei schaun, ob sich beim Nachbarn schon was tut. Aber da scheint alles noch ruhig.


Frühstück gibts gleich, auch für Jack.


Das Morgengassi fällt aus, wir sind nämlich schon um 9 mit Birgit und Thomas zum Wandern verabredet. Pünktlich steigen beide Crews in ihre Gurken zum Übersetzen - Jack positioniert sich im Schlauchboot gleich mit Yoloblick, damit er nachher Birgit und Thomas anständig begrüßen kann.



Zum Aussteigen müssen wir ins Wasser, barfuß versteht sich, also erstmal Füße abtrocknen und Laufschuhe anziehn. Irgendwie sind Birgit und Thomas trockenen Fußes an Land gekommen - MIT den Schuhen an - wahrscheinlich ham wir uns bisschen doof angestellt, oder was weiß ich!


Es geht los, die Runde geht nach Ludorf. Wir kennen sie schon und damit auch ihr, aber jetzt mit herbstlichen Touch sieht alles etwas anders aus.



Warum stehen denn da alle rum? 


Ich muss nochmal ein Stück zurücklaufen wegen eines Fotomotivs.



Da wird auch ohne mich fröhlich weitergeschnattert.




Es geht wieder über die Pferdewiese in der Westbucht.


Ziemlich neugierig werden wir beäugt und eins der Pferde kommt direkt wieder zu uns. Jack und das Pferd begrüßen sich Schnauze an Schnauze (leider hatte grad keiner einen Foto in der Hand), aber Jack ist letztlich doch der Meinung: Dieser Vierbeiner ist mir doch zu groß! ... und hüpft zur Seite.


Bis zum Koppelrand werden wir begleitet, dann sind wir schon fast in Ludorf.


Nach Ludorf biegen wir einmal anders ab - nach Glewe, Glowe, Glawe, keine Ahnung, hab den Namen schon vergessen. Gneve, werde ich gerade von Cheffe aufgeklärt. Edelkastanien säumen den Strassenrand.


Rosskastanien auch, aber die Bäume sehen leider elendig schlecht aus. Hier gehn so ziemlich alle Kastanienbäume ein. Super schade!


Birnen, so sauer, dass es einem die Zehennägel aufrollt,


und leuchtend rote Äpfel. Da trauen wir uns nicht, einen zu stibitzen.


Unsere Runde endet wieder am Gurkenparkplatz - logisch oder!?



Die Yolo legt zuerst ab. Anschieben, abstoßen, Gas geben, winken, wir treffen uns in ner halben Stunde wieder bei den Fischbrötchen.

 

Dann sind wir dran - abstossen, Jack springt ein, ich spring ein ... naja, über die stilistische Ausführung des Einspringens kann man unterschiedlicher Meinung sein. Bei Jack schauts schon eher elegant aus, aber NUR bei Jack! Und, ach ja, Cheffe kommt auch noch mit.


Daheim kurz was trinken, umziehen und wieder los. Der Jack fällt vom Glauben ab! WAS? Schon wieder los?? Da stell ich mich jetzt mal tot. Demonstrativ legt er sich mit dem Hinterteil zur Tür und macht keinen einzigen Mucks mehr. Völlig umsonst, denn er darf nach dem morgendlichen Marsch eh daheim bleiben. Wieder gehts in die Gurke. Diesmal wird der Hafen angesteuert. Beim Fahren beantragt Cheffe Silenciofotos. Und bitte!



Wir haben uns einen ordentlichen Hunger angelaufen. Fischbrötchen gibts PLUS ne Portion Pommes. Heut lass ichs krachen! Endlich gesättigt, trullern wir noch durch die Stadt. Am Automaten wollen Thomas und Cheffe noch Geld kaufen. Nee, DAS is nicht der Automat!
 

Unser nächstes Ziel ist die holländische Mühle. Da soll heute ein Handwerkermarkt sein. Leider falsches Datum in der Ankündigung, der Markt ist erst morgen. Aber geöffnet ist die Mühle heute auch schon.



Aus dem ersten Stock kann man die Aussicht vom Balkon geniessen


Aus dem zweiten Stock kann man nur noch durch die geschlossenen Fenster fotografieren.




Und drinnen? Da drückt Birgit die Schulbank. Man will ja auch was lernen, wenn man schon mal hier ist.


Nächster Halt - Bürgergarten. Hier gibts Kaffee, Kuchen, Gulaschkanone von der Feuerwehr UND, wie Thomas immer sagt, Dicke Backen Musik. Sprich - Humtata.


Dazu sitzt man sehr nett im Garten mit Blick aufs Wasser.





Jetzt fehlt nur noch Eines im Programm - Ansteuerung Eisdiele. Spaghettieis in verschiedenen Variationen, für mich gibts Erdbeersorbet mit Prosecco. Lange sitzen wir dort in der Sonne zum Schwatzen und überlegen, ob wohl die SIRIUS im nächsten Jahr mal Richtung Seenplatte steuert. Wir würden uns alle sehr drüber freuen! Also, lieber Matthias und liebe Andrea, nächste Saison erwarten wir Euch - spätestens hier, vor der Eisdiele! Jetzt gilts!!


Morgen wird in der Früh nochmal gelaufen mit Birgit und Thomas, eine Strecke, die wir Silencianer noch nicht kennen. Wir lassen uns überraschen. Danach kriegen wir Besuch. Iris, fleißige Blogleserin, ist zur Zeit in Göhren-Lebbin und kommt morgen vorbei. Wir kennen uns über unsere Hunde und ich freu mich SEHR drauf, sie morgen zu treffen. Super Idee, Iris!

Den restlichen Nachmittag verbringen YOLOs auf der YOLO und SiLENCIOs auf der Silencio - nur noch Füße hoch heißt die Devise. Zumindest meine Haxen, denn die sind ein wenig lahm nach 12 Kilometern.

Gute Nacht!




Fazit des Tages:

- Es sind die Beine lahm gelatscht,

- weil wir bis Ludorf sind gehatscht.

- und weil der Jack rennt hin und her,

- macht er noch mehr Kiloo-mee-teer.

- Drum ist er heute ziemlich platt,

- und schnarcht wie ein besoffener Piratt!




1 Kommentar:

  1. Liebe Silencianer, nun wird es aber ernst, wir stehen in der Pflicht.

    Langsam kann ich mich auf die Pläne für kommende Saison einlassen und wir freuen uns auf ein Wiedersehen und Kennenlernen der YOLO‘s
    Schönen Sonntag wünschen wir allen
    Matthias & Andrea

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157. Kreiseln

Früh gehts heut los - Cheffe muss zum Bahnhof nach Neustrelitz, bei allerbestem Wetter. Hilft nix, er fährt zu einer Abschiedsfeier eines eh...