Die Seenotretter

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Dienstag, 8. September 2026

150. Ein Morgen wie gemalt

Es ist 6 Uhr und es ist ein wunderbarer Morgen! Die Stimmung verändert sich fast im Minutentakt.





Cheffe fährt mit Jack an Land zum Gassi, da kann er die Silencio schön im Morgenlicht bewundern.


Bisschen müde sind wir noch, denn gestern Abend gabs noch spät in der Bucht was zu guggen. Da es in Diemitz kaum Lichtquellen gibt war es stockdunkel und so konnten wir einen unglaublichen Sternenhimmel bewundern. Sternbilder und die Milchstrasse direkt über uns. Traumhaft, genau wie der heutige Morgen.








Um 7 sind wir startklar und schleichen wie immer leise aus der Bucht. Is zwar niemand da, den man stören könnte, aber es passt einfach zu dieser großartigen Morgenstimmung. Das kann man halt nur erleben, wenn man früh aufsteht - und wer nicht früh aufsteht, weiß ja nicht was er verpasst. Wir jedenfalls staunen und geniessen.








Deko bei Sonnenaufgang











Genau 1 Stunde nach Abfahrt kommen wir an der Schleuse Mirow an. 


Das war der Plan - gemütliches Frühstück vor der Schleuse.


Außer uns ist keiner da ...


... noch nicht. Halbe Stunde später trudelt einer ein und wir schleusen um halb 10 gemeinsam hoch. Bei der Einfahrt ruft der Schleusenwärter schon fröhlich Guten Morgen und wir kriegen quasi eine Wellnessschleusung zu Berg. Nicht so wie gestern in Canow - da gabs Kampfschleusung volles Rohr, obwohls keine Eile gehabt hätt. Muss man auch nicht verstehn.

Apropos Eile - auch heute hats unser Hintermann eilig und rauscht gleich nach der Schleuse mit Vollgas an uns vorbei. Dass die Boote, die am Ufer liegen, durch die Gegend geschleudert werden, kann ihm ja gleich sein. Ziemlich borniert, sehen wir leider immer wieder.

Ich setz mich mit meinem Buch vorn in den Bug während der Weiterfahrt. Bisschen Kanal noch, kleine Müritz, noch ein bisschen Müritz, dann steuert Cheffe unsere Heimatbasis im Claassee an. Erste Station ist der Entsorgungssteg, danach unser Steg 4. Anlegen, Landstrom legen, alles zusammenpacken für einen größeren Einkauf in Mirow. DHL-Packstation, Aldi, Edeka, Bäckerei, und natürlich Schmitts Buchladen. Danach Einkehr beim Fischer zu nem Fischbrötchen und nem alkfreien Erdinger ... und dann lassen wirs richtig krachen. Wir gönnen uns ein Spaghettieis bei Finelly's. Ein Wunder, dass wir uns danach noch bewegen können im Wald mit Jack, ganz zu schweigen vom Bücken nach den Pfifferlingen. Jaaa - heute ham wir eine Handvoll gefunden. Mal sehen, ob morgen noch ein paar Pfiffer dazu kommen. Wir wollen nach Boek in den Wald und mittags nach Röbel - YOLOs treffen. Obwohl der YOLO Blog uns auf dem Laufenden hält, gibts doch bestimmt jede Menge zu erzählen - und ganz ehrlich, live ist's ja nochmaaal so schön!

Jetzt am Abend sind wir auf der SISU eingeladen - letztes gemeinsames Essen der Saison. Die SISU kommt am Donnerstag schon aus dem Wasser - Saison vorbei. Wie gut, dass wir noch bis Ende Oktober bleiben.


Fazit des Tages:

- Fischbrötchen und Spaghettieis,

- danach steht auf der Stirn der Schweiß.

- Wenn man sich nach dem Pfiffer bückt,

- ist Fisch und Eis im Bauch nicht so geschickt!



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